Heimgesucht von Corona, von Umwelt- und Klimakatastrophen, von Diskussionen um die globale Erderwärmung, von Kriegen und Flüchtlingskrisen und ihren Folgen ist die Menschheit gerade völlig aufgewühlt und teilweise im wahrsten Sinne total überhitzt.

Und da möchte ich jetzt mal einige Fragen in den Raum stellen, insbesondere bezogen auf die globale Erderwärmung und die damit verbundenen Klimakatastrophen. Die eine oder andere Frage oder These wird Kopfschütteln auslösen, aber ich bin mir sicher, es lohnt sich darüber nachzudenken.

1.  Könnte es denn sein, dass vor allem der Mensch selbst durch sein inneres Denken und Handeln, durch sein hektisches, stressiges Leben, in der Summe schon alleine einen enorm großen Beitrag zu den Katastrophen und zur Erderwärmung beiträgt? Es gibt die These: wie innen, so außen. Das Innere in der Summe findet im Äußeren seinen Niederschlag, im wahrsten Sinne des Worts. Könnte also jeder einzelne durch mehr innere Ruhe und Zufriedenheit einen kleinen Beitrag zu einem ruhigeren Lebensklima leisten?

2. Die Erdbevölkerung hat seit Urzeiten drastisch zugenommen und nimmt immer noch stark zu. Alles ist ein Thema, die Industrie, wir im Einzelnen mit unseren Autos oder Heizungen, aber die Tatsache, dass jeder Mensch einen enormen CO2-Abdruck hinterlässt und dazu die Frage, wie das human reduziert werden könnte, die lese ich eigentlich selten. Müsste da, nur mal ein kleines Beispiel, die Kirche, und hier insbesondere die katholische, ihre Einstellung zur Geburtenkontrolle, zur Pille in den Entwicklungsländern, hinterfragen? Zugegeben, das ist eine sehr heikle, problematische Sache, aber in Bezug auf die Ursachen der Erderwärmung nicht wegzudiskutieren. Und wichtig, ich meine da nicht Geburtenkontrolle durch Impfungen oder ähnliches. Jeder Mensch hat seine Daseinsberechtigung, absolut. Aber die Zunahme der Weltbevölkerung auf mittlerweile 8 Milliarden, darunter laut Statistiken rund 1 Milliarde in den letzten gut 10 Jahren, ein nicht unerheblicher Teil davon in der Sahel-Zone, wirft diese Fragen einfach auf, oder wir leben mit den Konsequenzen.

3. Und jetzt wird es ganz heikel: könnte denn auch Corona ein Regular der Natur, der Schöpfung sein: Zu viele Menschen im Boot, es muss etwas passieren. Und so trifft es, allerdings nicht immer, die Alten und Kranken. Aber: damit möchte ich jetzt überhaupt nicht sagen, dass der Mensch Corona wüten lassen muss. Es ist nur human, dass wir uns bei Seuchen, Epedemien und ansteckenden Krankheiten, die es ja schon immer gab, helfen und gegenseitig schützen (auch durch Impfungen). Das ist etwas, das in der Natur des Menschen positiv verankert ist. Aber wir müssen uns die Frage stellen: müssen wir um jeden Preis immer älter werden, auch durch unsere vielen lebensverlängernden Medikamente, nach dem Motto: forever young? Geht nicht, die Erde würde voller und irgendwann bald zu voll. Folge: Umweltkatastrophen. Und wenn die nicht reichen, könnte da auch mal etwas von außen kommen, in Form eines Asteroiden oder Meteors.

So, genug provozierende Fragen und Thesen in den Raum gestellt.

Mein Fazit dieses Blogs ist: dort wo wir Menschen etwas tun können, vor allem industriell und technisch, müssen wir das tun, machbar und überlegt. Aber ich denke, das wird nicht reichen. Wir müssen unsere Egoismen im Kleinen (jeder einzelne) und im Großen (die Kriege, auch gegen die Umwelt z.B. in Brasilien, die Verhaltensweisen unfähiger Politiker, z.B. in Syrien, Afghanistan gegen die eigene Bevölkerung) dauerhaft in den Griff bekommen.

Und jeder einzeln kann sich die Frage stellen: was kann ich tun. Pflanze ich z.B. einen Baum im Garten? Gründet die Menschheit z.B. einen Baum – Fond, in den jeder immer wieder etwas einzahlt und der die Kommunen und Gemeinden dabei finanziell unterstützt, Bäume zu pflanzen? Das könnte z.B. Greta organisieren und alle, die freitags mahnend auf die Straße gehen, könnten z.B. 5% ihres Taschengeldes dort einzahlen. Und selbstverständlich nicht nur die, die Erwachsenen natürlich ebenfalls, jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten. Das ist eigentlich mein Hauptvorschlag, denn die Bäume sind unsere Lebensretter, wenn die weitersterben, sterben wir auch.

So wäre dann die Frage insofern beantwortet ob die Natur den Menschen braucht: ja, aber hauptsächlich um das auszubügeln, was wir teilweise anrichten (Amazonas-Regenwald abholzen, industriell ständig ungebremst wachsen u.v.m.). Vielleicht ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass die Erde den Menschen abschaffen möchte, etwas kleiner.