… ein Blog-Artikel, passend in die Osterzeit. Und von hoher Wichtigkeit im Leben generell.

Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun….

Dies sagte Jesus vor knapp 2000 Jahren, als er, allergrößte Schmerzen aushaltend, ans Kreuz geschlagen wurde, kurz vor seinem körperlichen Tod.
Damit überbrachte er denen, die an ihn glauben, eine wichtige Botschaft, sogar noch am Kreuz und in größter Not und Pein.
Er brachte zum Ausdruck wie wichtig es ist,  seinen Mitmenschen zu verzeihen. Selbst in schwierigen Situationen und problematischen zwischenmenschlichen Verhältnissen.
Denn nichts ist schädlicher für die Gesundheit und eigentlich für unser aller Leben, als wenn wir Groll, Wut und Hass auf andere mit uns herumtragen.

Zugegeben, und das weiß ich aus eigener Erfahrung: Verzeihen ist eine ganz schwierige Sache.

Daher habe ich für Sie nachfolgend eine relativ einfach durchzuführende Übung beschrieben.

Probieren Sie, mit der Meditation der Vergebung, Ihren Mitmenschen und sich selbst zu vergeben.

Gehen Sie in Ihre Lieblings-Meditationshaltung und bringen Sie zuerst Ihre Gedanken zur Ruhe, zum Beispiel mit Hilfe der Atmung.

Lassen Sie dann Gedanken zu, die Ihnen zeigen, wo Sie jemandem Unrecht getan haben. Bitten Sie dann denjenigen um Verzeihung (Ich bitte … um Verzeihung, dass ich ihm … zugefügt habe, anstelle der Punkte jeweils den Namen und das vermeintliche Unrecht einsetzen).

Verzeihen Sie sich dann Ihre vermeintlich unrechte Tat selbst (ich verzeihe mir, dass ich …  dies oder jenes zugefügt habe – dabei anstelle der Punkte den jeweiligen Namen einsetzen).

Lassen Sie jetzt in Ihren Gedanken Ereignisse auftauchen, in denen andere Ihnen Unrecht zugefügt haben. Verzeihen Sie dem anderen dieses Unrecht (Ich verzeihe…, dass er/sie mir ….. zugefügt hat).

Versuchen Sie anschließend zu erspüren, ob Sie immer noch Groll oder Unrecht verspüren und gehen Sie nochmals in den Vorgang des Verzeihens.

Verzeihen hat eine unglaublich befreiende Wirkung. Blockaden werden gelöst. Krank machende Emotionen werden reduziert oder beseitigt. Führen Sie deshalb diese Übung immer wieder mal durch.

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Quelle: „Buch Ihr gelungener Tag“

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