In unserem Leben spielt unser Denken die Hauptrolle. Viele Gedanken, oftmals auch unbewusst,  treiben uns so im Laufe eines Tages um. Mehr als 70.000 sollen es sein, und zum guten Glück läuft da das allermeiste auf der unbewussten Ebene ab. Denn wir wären sonst total überfordert und nichts würde mehr funktionieren.

Doch leider sind da auch viele angstvolle, unbewusste Gedanken dabei, die uns hemmen oder blockieren und die negative Gefühle in uns erzeugen können, die wir uns manchmal auch gar nicht erklären können, warum sie plötzlich da sind oder woher sie kommen.

Deshalb hier gleich am Anfang des Beitrags eine kleine Übung, die dabei helfen kann, vor allem Gedanken, die unbewusst und emotional negativ belegt, ablaufen, an die Oberfläche zu befördern.

Dabei  hilft die Beobachtung der Emotionen, die wir aktuell fühlen, indem wir uns folgende Fragen stellen:

Wie fühle ich mich gerade? Fühle ich mich unwohl? Fragen Sie sich dann:  warum fühle ich mich jetzt ängstlich oder unwohl? Meistens kommt dann der schädliche Gedanke ins Bewusstsein.

Setzen Sie dann einen Gedankenstopp und ersetzen Sie den negativen Gedanken durch einen positiven.

Beispiel:  Sie fühlen bei der Arbeit einen permanenten, unterschwelligen Druck. Der Gedanke könnte sein:  es ist so viel Arbeit zu erledigen, ich werde zum Termin nicht fertig. Mein Chef ist enttäuscht von mir. Jetzt: Stopp!!! Stopp!!! Positiver Gegengedanke: ‚Ich werde rechtzeitig fertig, ich arbeite ganz ruhig weiter. Mein Chef anerkennt das‘.

In der Regel wird dann auch das Gefühl, die  Emotion, zumindest für einige Zeit besser.

Was unsere mentale Kraft und unser Denken in starkem Maße bremst, ist die Angst. Damit verbundene Anforderungen meiden wir oder schieben wir hinaus.  Dadurch steigern wir unsere Ängste.

Ein probates Mittel ist daher, sich den Anforderungen, wie z.B. Prüfungen  und damit den Ängsten zu stellen und so etwas dagegen zu tun.

Zögern Sie deshalb schwierige Tätigkeiten, unangenehme Gespräche oder problematische Handlungen nicht hinaus. Bereiten Sie sich auf Ihre Aktion sorgfältig vor und führen Sie diese dann zügig durch.

Dabei hilft folgende Vorgehensweise:

  • Fragen Sie sich: Wovor habe ich Angst? Konkretisieren Sie Ihre Angst.
  • Was kann ich tun? Finden Sie mögliche Aktionen. Suchen Sie eventuell auch Rat bei anderen.
  • Entscheiden Sie sich für eine Aktion und handeln Sie.
  • Starten Sie Ihre Aktion innerhalb der nächsten 72 Stunden.

Wichtig ist vor allem das Anstoßen einer Aktion innerhalb von 72 Stunden. In dieser Spanne ist die Aussicht auf Erfolg am Größten. Durch ein solches Vorgehen befreien Sie Ihr Denken von einer permanenten Angst und beseitigen eine eventuelle Lähmung bzw. Handlungsunfähigkeit.

……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

Viele weitere Impulse und Übungen für ein angstfreies, entspanntes, zufriedenes und erfolgreiches Leben und Arbeiten finden Sie in meinen Webinaren

https://www.edudip.market/academy/werner.ziegler

Und falls Sie keine oder einfach zu wenig Zeit haben, gibt es da auch meine drei Bücher/eBooks mit noch mehr Anregungen und Impulsen rund um alle wichtigen Lebens- und Arbeitsthemen.