Wenn wir Ziele, Probleme oder Aufgaben, egal ob im Arbeits- oder Privatleben ganz alleine angehen, fällt es uns schwerer, die Anforderungen zu lösen und zu bewältigen.

Aber schon wenn wir zu zweit sind, das kleinstmögliche Team und gemeinsam an etwas arbeiten, geht alles viel leichter. Voraussetzung ist jedoch dass das Team ‚funktioniert‘. Da gibt es oftmals viele Hindernisse und Schwierigkeiten. Welche Probleme es da geben kann, wie diese gelöst werden können und wie ein Team besser funktioniert, das habe ich für Sie in meinem ersten neuen Blog in 2021 beschrieben.  Wichtig zu wissen: Sie können diese Probleme und Lösungsansätze nicht nur auf Ihre Teams bei der Arbeit, sondern auch in Ihr Privatleben (Familie, Vereine, private Organisationen die Sie vielleicht leiten) übertragen.

Außerdem sind in Zeiten, in denen die Mitarbeiter verstärkt im Home-Office arbeiten, gute Verbindungen zur Firma ganz besonders wichtig und wertvoll. Alle genannten negativen und positiven Impulse können auch ins Home-Office hinein wirken bzw. mit positiven Telefonaten gelöst werden.

Beginnen möchte ich den Team-Blog mit den Problemen, die in einem Team entstehen können. Hier finden Sie jetzt einige Stichworte, die Probleme bereiten können und somit dem Team die Schlagkraft nehmen.

Teamprobleme

  • Relevanz: Wir sehen nicht, wofür das eigentlich wichtig ist, was wir hier tun.
  • Selbständigkeit: Wir handeln auf Anweisung und haben das Gefühl nur hin und hergeschoben zu werden.
  • Bewusstheit: Wir verstehen den Sinn und die Philosophie unserer Arbeit nicht.
  • Selbstwirksamkeit: Wir erleben nicht, dass wir hier etwas bewirken können oder so zustande bringen, wie wir es gerne tun würden.
  • Verantwortlichkeit: Wir tun was man uns sagt. Wir würden aber gerne selbst planen und selbst entscheiden.
  • Stolz und Akzeptanz: Wir möchten stolz sein auf unsere Arbeit und gelobt sein, aber häufig werden nur die Fehler getadelt.
  • Identität: Wir wissen nicht so recht wer wir hier sind und was uns verbindet.
  • Kommunikation: Sie ist schlecht. Es gibt viele verdeckte Regeln.
  • Informationsdefizit: Wir erfahren keine Hintergründe, wir wissen nicht, warum welche Entscheidungen gefällt werden.
  • Fehlende Mittel: Wir sollen das alles schaffen, aber das Personal, die Zeit und das Geld sind knapp.
  • Missachtung anderer Rollen: Wir werden nur als Produktionsmittel gesehen. Aber dass wir noch Familien und ein Leben nach der Firma haben, wird vergessen.
  • Macht und Stellung: Wir werden oft benachteiligt und müssen uns anderen Teilen des Systems unterordnen.
  • Sündenböcke: Wir schleppen die mit durch. Der ist zu langsam und zu faul und vor allem immer krank.
  • Entscheidungen: Es wird zu langsam oder unklar entschieden.
  • Mobbing: Die Vorgesetzten verschließen die Augen oder machen sogar noch mit.

Das Team stärken

Eine Möglichkeit für ein starkes Team zu sorgen  ist also die Durchleuchtung der oben genannten Punkte und die Umsetzung der nachgenannten Aspekte.

  • Das Wir stärken. Der Team-Chef  sollte über seine Team-Mitglieder folgendes wissen: Wer bist du: Zentrale Belastungsthemen, Hoffnungen, Sorgen, Vorlieben, Bedürfnisse, wichtige Lebensereignisse (Geburtstag).
  • Ich bewundere dich: Positive Eigenschaften, Fähigkeiten, Kenntnisse und Werte der Team-Mitglieder kennen und bewundern.
  • Mehr voneinander wissen und miteinander tun: Regelmäßige Gespräche mit den Team-Mitgliedern führen, gemeinsame Aktivitäten, allgemeingültige Regeln für alle aufstellen usw.
  • (Gefühls-)Offenheit stärken: Die Sicht des Teams, der Teammitglieder anhören und erkennen.
  • Regeln und Strategien der Kommunikation kennen und umsetzen: Wie reden die Team-Mitglieder miteinander?  Wie kommuniziere ich als Team-Mitglied? Ausreden lassen, wirklich zuhören, aufeinander eingehen. Wie werden Probleme diskutiert, wie wird gestritten?

Und wie gesagt, alle genannten Punkte können Sie in Ihre Teams  innerhalb Ihrer Arbeit (Firma, Abteilungen)einfließen lassen, ebenso in die Teams in Ihrem Privatbereich.

Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Umsetzung.

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