Die Tage im November oder Dezember sind oft trüb und grau. Deshalb habe ich hier für Sie eine kleine Serie in 4 Teilen gestartet, die zu jedem Adventswochenende ausgebaut wird. Viel Freude.

Teil 1 – zum 1. Advent – Farbe

Zum Auftakt eine kleine Übung, die mit Farben entspannt und gleichzeitig Ihr Denken und das Gefühl ein wenig ‚bunter‘ macht.

Gehen Sie an einen ruhigen Ort.
Machen Sie eine kurze körperliche Entspannungsübung, z.B. mit dem Durchschütteln der Hände, Arme und Beine im Stehen oder sitzend.
Falls Sie noch stehen, setzen Sie sich in eine ruhige Ecke.
Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich jetzt folgende Farben der Reihe nach jeweils eine knappe Minute intensiv vor Ihrem inneren Auge vor, atmen Sie dabei ruhig und entspannt:
Rot (Feuerwehrauto), Gelb (Zitrone), Orange (Orange), Grün (Wiese), Blau (Himmel), Violett und Lila (die lila Kuh 🙂 ). Lassen Sie die Farben Ihr ganzes Denken ausfüllen.
Die Farben rot, orange und gelb stehen für Belebung. Grün beruhigt. Besonders das Farbspektrum blau, violett, lila sorgt für Entspannung.
Bleiben Sie einige Zeit in diesem entspannten Zustand.

Dann durchatmen, Arme strecken und ins hier und jetzt zurückkehren.

Teil 2 – Licht

Nehmen Sie sich in der dunklen Jahreszeit doch einfach mal Zeit für eine kleine lichtvolle Meditation mit heilender Nebenwirkung.

  • Legen oder setzen Sie sich bequem hin.
  • Entspannen  Sie mit einigen tiefen Atemzügen.
  • Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich dann vor, wie, in Ihrem Kopf beginnend, ein farbiges Licht, ein Lichtpunkt durch Ihren Körper fließt, in die Arme, Hände, den Bauch, bis zu den Zehenspitzen.
  • Stellen Sie sich vor, wie das Licht jeden einzelnen Punkt Ihres Körpers erreicht.

Variieren Sie mit den Farben. Grün sorgt für Ruhe, Blautöne stehen für Kühle, Heilung und Entspannung. Rotes Licht sorgt für Wärmegefühl und Belebung. Auch mit der Größe des Lichtpunktes, von Stecknadelkopf bis Tennisball, können Sie probieren und varieren.

Und jetzt ein gaaanz entspanntes Adventswochenende.

Teil 3 – Wärme

Die Adventszeit steht nicht nur für Licht und Farbe, sondern auch für Wärme. Wärme in der guten Stube, körperliche Wärme und bei vielen auch Wärme im Herzen.

Wärme hat aber auch heilende Wirkung. Deshalb gibt es da viele Übungen, bei denen mit Wärme für Heilung oder Linderung von Schmerzen gesorgt werden kann.

Vielfach wird in der Literatur über das richtige Atmen darauf verwiesen, dass mit der entsprechenden Atmung auch ein Beitrag zur Gesundung geleistet werden kann. Hier eine Atemübung, die für die Linderung von Beschwerden sorgen kann:

  • Reiben Sie Ihre Hände, bis Sie deutlich Wärme spüren.
  • Legen Sie die warme Hand auf eine Stelle Ihres Körpers, die Ihnen Sorge und Unwohlsein bereitet.
  • Stellen Sie sich jetzt vor, wie Sie beim Einatmen Ihrem Körper heilende Energie in Form der Wärme zuführen.
  • Beim Ausatmen führen Sie diese Energie über Ihre Arme und Hände, bzw. eine Hand, zu der Stelle, an der Sie sich unwohl fühlen.
  • Atmen Sie dabei ruhig, tief und gleichmäßig für eine bis zwei Minuten. Zumindest Entspannung ist die Belohnung.
  • Schön geht das auch bei angestrengten Augen: die Hände reiben, dann mit gewölbten Händen die Augen bedecken, dass Dunkelheit / Schwärze entsteht. In diese Schwärze ca. 1 Minute ganz entspannt hineinatmen. Das nennt sich ‚Palmieren‘ und entspannt die Augen kolossal.

Und was immer hilft und gut tut, ist ein gemütlicher Platz in der warmen Stube, vielleicht am Kamin mit einer warmen Tasse Tee, Kaffee oder Punch. Und natürlich ganz besonders ein warmes, entspannendes Bad (sogar ein Fußbad reicht) mit wohlwirkenden und duftenden Kräutern. Auch Farben können wieder ins Spiel kommen. Rot erwärmt und die Blüte des Weihnachtskaktus, wie im Eingangsbild, kann Freude und damit ein gutes Gefühl der Wärme ins Leben bringen.

Ich wünsche einen schönen, warmen und warmherzigen 3. Advent.

Teil 4 Liebe – Nächstenliebe

4. Advent, Weihnachten, das Fest der Liebe steht jetzt unmittelbar vor der Tür. Was bietet sich da an als ein Impuls, eine Übung zum Thema Liebe – Nächstenliebe.

Liebe ist …

sich selbst zu lieben.

Die allerwichtigste Basis andere zu mögen, sympathisch zu finden oder ihnen gar liebevolle Gedanken und Gefühle entgegen zu bringen, ist, mit sich selbst ins Reine zu kommen, sich selbst zu mögen. Das wusste übrigens ein großer Meister, nämlich Jesus, schon vor knapp 2000 Jahren und Sie finden viel darüber in den Evangelien des Neuen Testaments.

Hierzu eine  kleine Übung, die hilft, Liebevolles an sich selbst zu finden.

Sie nennt sich „Ich liebe an mir selbst …“

Ich liebe an mir selbst …

  • meine Empathie für andere
  • meine Fähigkeit andere zu unterstützen
  • mein Verständnis für die Mitmenschen
  • meine Hilfsbereitschaft für andere in schwierigen Situationen
  • mein(e) ….

Finden Sie weitere Aspekte, die Sie an sich selbst mögen und die für andere Menschen hilfreich sein können.

Auch diese Übung lebt von der Wiederholung. Machen Sie die Übung daher öfters und finden Sie weitere liebenswerte Eigenschaften und Verhaltensweisen  Ihrer Person. Halten Sie diese Gedanken schriftlich fest und lesen Sie sich die dabei entstehende ‚Liebesliste‘ immer wieder vor.

Liebe ist …

andere zu lieben und zu mögen.

Wenn wir es geschafft haben, uns selbst (ein wenig) zu mögen, mit uns und unserem Leben weitgehend zufrieden und im Reinen zu sein, haben wir die Vorrausetzung geschaffen, andere zu mögen und zu lieben, egal wie Sie sich uns gegenüber verhalten. Dann können wir uns daran wagen, ihnen gute, positive und liebenswerte Gedanken entgegen zu bringen.

Auch hier habe ich für Sie eine kleine Übung vorbereitet.

Sie nennt sich „Heute versende ich Wellen der Liebe“

Heute versende ich Wellen der Liebe an … (hier den Namen eines Mitmenschen einsetzen, mit dem Sie immer wieder Probleme haben)

  • Stellen Sie sich diesen Menschen vor, wie er erfolgreich seine Arbeit verrichtet.
  • Stellen Sie sich vor, wie er oder sie auf Sie zukommt und Ihnen ein freundliches Wort zuteilwerden lässt, oder dies bei anderen tut.
  • Hegen Sie für ihn gute Wünsche in Bezug auf seine Gesundheit.
  • Finden Sie sympathische Züge und Stärken an ihm.

Und dann, wenn sich in Ihrem Innern für diesen Menschen ein  positives und liebevolles Gefühl aufgebaut hat, konzentrieren Sie sich nochmals auf ihn, stellen Sie sich Ihre positive Emotion für ihn wie Energiewellen oder Rundfunkwellen vor und senden Sie diese guten Wellen  energievoll in seine Richtung. Stellen Sie sich vor, wie er aufblüht und strahlt, wenn ihn diese Wellen erreichen.

Auch diese Übung wirkt nicht beim allerersten Mal und erfordert regelmäßige Anwendung. Dann aber, und dies kann ich Ihnen aus eigener Erfahrung versichern, dann beginnt sie zu wirken.

Sollte es nun in Ihrer Umgebung Menschen geben, die besonders böse, habgierig, neidisch, falsch sind und Sie können diesen nichts positives abgewinnen (ich weiß, auch das gibt es), dann hilft es nur, diese Menschen so weit wie möglich aus seinem Umfeld oder seinem Denken mit guten Wünschen körperlich und oder geistig zu verabschieden.

Zum Abschluss des Blogs wünsche Ich Ihnen, dass Sie vor allem jetzt in der Weihnachtszeit, natürlich aber auch später, viele positive Emotionen und „Liebeswellen“ von Ihren Mitmenschen empfangen dürfen. Und für Sie selbst wünsche ich immer viel Energie, gute Emotionen  und Gefühle zum Ausstrahlen und Versenden.

Ich wünsche eine frohe, entspannte besinnliche und liebevolle Weihnachtszeit.

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