Sind Sie gerade dabei ein großes Vorhaben umzusetzen?  Haben Sie dabei das Gefühl, die eine oder andere Idee mehr dürfte es noch sein? Ist der Kopf manchmal zu voll und die Kreativität bleibt dadurch auf der Strecke?
Arbeiten Sie an einem Buch oder Text? Sind Sie dabei einen Vortrag oder ein Seminar zu entwickeln und es fehlen Ihnen noch ein paar tolle Einfälle?
Dann kann Sie dieser Beitrag vielleicht ein wenig unterstützen, denn nachfolgend erfahren Sie einiges über wichtige Techniken, wie Sie Ihre Ideenschmiede ‚ins Rollen‘ bringen können.


1. Entspannen

Die größten Feinde der Kreativität und der sprudelnden Ideen sind an erster Stelle Stress und Anspannung. Entspannung ist also angesagt.
Vieles über die Entspannung finden Sie in meinen Büchern und Texten:

https://www.ziegler-coaching.de/buecher/

Stellvertretend an dieser Stelle eine kleine meditative Atemübung:
Nehmen Sie eine entspannte meditative Haltung ein. Setzen Sie sich aufrecht hin, legen Sie die Hände in den Schoß und schließen Sie die Augen. Zählen Sie jetzt beim Ausatmen jeweils die Atemzüge, bei 1 beginnend bis 10. Sie gelangen so in einen entspannten Zustand, der Kopf wird frei und es entsteht Raum für neue Ideen.

2. Ortswechsel
Oft ist es so, dass am gewohnten Arbeitsplatz die Ideen nicht mehr so richtig sprudeln wollen. Dann kann es interessant sein, einen Ortswechsel vorzunehmen. Verlassen Sie Ihren Arbeitsplatz (sofern Sie selbständig arbeiten) und gehen Sie spazieren. Suchen Sie Ihren Lieblingsplatz auf. Gehen Sie in eine Kirche oder Kapelle und lassen Sie sich dort nieder. Auch die Ruhe einer Bibliothek und das Wissen das dort gleichzeitig parat steht, kann Sie weiterbringen. Nehmen Sie etwas zu schreiben mit und halten Sie Ihre Ideen fest.

3. Brainstorming
Legen  Sie sich genügend  Papier und etwas zum Schreiben bereit. sowie einen Wecker bzw. eine Uhr. Geben Sie sich jetzt 20 Minuten Zeit und schreiben Sie alles auf, was Ihnen zu einem gewählten Thema in den Sinn kommt. Werten Sie nicht und schreiben Sie wirklich jede noch so verrückte Idee auf.

4. Ideen mit dem Disney-Konzept entwickeln oder  auswerten
Von Walt Disney stammt die sogenannte Disney-Strategie. Disney schuf dafür 3 Plätze oder Sessel für den Visionär, den Kritiker und den Realisten. Er durchlief die Plätze der Reihe nach und ließ die dahinterstehende ‚innere Person‘ jeweils zur Sprache kommen.

Auf dem Platz des Visionärs wir eine Idee entwickelt bzw. z.B. aus dem Brainstorming übernommen und so großartig wie möglich formuliert.
Dann wird der Platz des Kritikers eingenommen und die Idee in Bezug auf ihre Fehler und Schwächen  kritisiert (warum kann die Idee nicht funktionieren, was sind die Nachteile).
Die Aufgabe des Realisten wiederum ist, die realistische Durchführung der Idee zu planen und den Kritiker zu widerlegen.
Dabei ist es sinnvoll, alle Gedanken an den jeweiligen Plätzen schriftlich festzuhalten.
Außerdem kann es bei einer Idee oft zu mehreren Durchgängen kommen. So lange, bis der Kritiker letzten Endes stumm geworden ist, oder es sich aufgrund der Kritiker-Argumente letztlich zeigt, dass das Vorhaben nochmals überarbeitet werden muss.

Mehr dazu und viele weitere mentale Übungen finden Sie in diesem Webinar, das regelmäßig angeboten wird, nächstmals am 9.9.2020:

https://www.edudip.market/w/366498

Ich wünsche Ihnen viele tolle Ideen und eine erfolgreiche Umsetzung.

Viele weitere Infos für ein entspanntes und kreativesArbeiten finden Sie in meinen Seminaren, Coachings, Büchern und Texten.

http://www.ziegler-coaching.de