Geduld und Ausdauer sind ganz wichtige Erfolgsfaktoren auf dem Weg zum Ziel und zum Erfolg. Ebensowichtig sind unsere inneren Kraftquellen. Auch diese sind nicht ganz so einfach von jetzt auf nachher zugänglich, sondern ebenfalls nur durch Beharrlichkeit zu erreichen. Hilfreich dabei wiederum ist, zur Ruhe zu kommen und in sein Inneres hineinzuhorchen und zu fühlen. Das geht am Besten mit einer entspannenden und meditativen Übung.

Wie wichtig Geduld und Ausdauer sind, zeigt Ihnen die nachfolgende Geschichte von Jack dem Goldgräber, der leider etwas zu früh aufgab. Aber lesen Sie selbst.

Jack, der Goldgräber

 Es war gegen Ende des 19. Jahrhunderts, so um 1880 herum, als ein Cowboy, nennen wir ihn Jack Goldman, irgendwo tief in Arizona in einer Höhle, in der er vor einem Unwetter Schutz suchte, einen kleinen Goldbrocken entdeckte. Mit diesem kleinen Stein ging er zu einer Bank in der nächstgrößeren Stadt in der Region. Er bat um Geld für die Anschaffung einer entsprechenden Ausrüstung, um in der Höhle nach Gold zu graben.  Das Geld bekam er auch, da er einen untadeligen Ruf hatte und er  ja in Form des Goldstückes auch etwas vorweisen konnte. Die Höhle und ein kleines Areal drum herum ließ er sogleich auf sich eintragen. So wurde er zum stolzen Höhlenbesitzer, in der er große Goldvorräte vermutete.

Doch als Jack  mit der Suche begann, wurde er enttäuscht. Trotz tiefem Vordringen in die Höhle und großen Mühen blieb der große Fund aus. Er fand zwar immer wieder ein kleines Gold-Nugget, aber einfach nichts Großes.

Irgendwann waren seine finanziellen Vorräte aufgebraucht. Neue Schulden wollte er nicht mehr machen bei seiner Bank, die ihm wohl nochmals unter die Arme gegriffen hätte. Aber er hatte den Mut und den Glauben verloren, an diesem Ort so richtig fündig zu werden.

So verkaufte er nach vielen Monaten des erfolglosen Suchens  die Höhle zu einem relativ niedrigen Preis, mit dem er seinen finanziellen Aufwand zumindest gedeckt hatte, an einen Fremden.

Jack Goldman zog sich  in seinen ursprünglichen Beruf zurück und verdingte sich in der Region wieder als Cowboy.

Der Fremde, der die Höhle gekauft hatte, schürfte und suchte weiter  … und stieß nur einige Wochen später auf eine riesige  Goldader.

Und kurze Zeit später machte es dann die Runde. In der Goldman-Höhle wurde Gold in riesengroßen Mengen gefunden.

Wir wissen nun nicht, und das bleibt Ihrer Phantasie überlassen, ob der Fremde mit seinem Goldfund später glücklich wurde und ob Jack sich sehr darüber grämte, dass er zu früh aufgegeben hatte. Nachdem er jedoch so viel Zeit und vielleicht auch jede Menge Herzblut investiert hatte, wird es ihn wohl sehr getroffen haben.

Aber das ist nun wieder eine andere Geschichte.

Wir können jedoch daraus lernen, dass es sich lohnt, nie, nie, nie aufzugeben und wie einleitend beschrieben, mit Geduld und Ausdauer dranzubleiben.

Ebenso können wir aus der Geschichte und dem Beitragsbild lernen, dass unsere Kraftreserven und Helfer tief in unserem Innern schlummern und oftmals auch nicht so einfach zugänglich sind. Wenn wir sie aber regelmäßig in Ruhe anzapfen, sind sie von höchstem Wert. Sie können uns bei wichtigen Entscheidungen, z.B. ob wir mit einem Projekt weitermachen oder nicht, oftmals wichtige Lösungsansätze liefern.

Zum Abschluss des Beitrags deshalb eine Atemübung, mit der Sie  Ihre eigene Mitte immer wieder finden. Es ist im Prinzip eine einfache Form der Meditation, nämlich der Atemmeditation.

  •  Ziehen Sie sich an einen ruhigen Ort zurück.
  • Setzen Sie sich bequem oder legen Sie sich hin.
  • Schauen Sie, dass Sie eine Weile nicht gestört werden.
  • Stellen Sie sich die Frage oder formulien Sie in zwei drei Sätzen das Problem, das Sie gelöst haben möchten.
  • Schließen Sie jetzt sanft die Augen und atmen Sie langsam ein und aus.
  • Zählen Sie beim Ausatmen Ihre Atemzüge von 1 bis 100 hoch.
  • Schleicht sich ein Gedanke ein beginnen Sie von vorne. Mit der Zeit versiegen die störenden Gedanken. Ruhe kehrt ein.
  • Verharren Sie jetzt noch einige Zeit in der Ruhe. Vielleicht kommt Ihnen jetzt ein Gedanke ins Bewusstsein, der Ihnen bei der Lösung Ihres Problems oder Vorhabens hilfreich sein kann.
  • Kehren Sie dann durch Anspannen und Entspannen der Oberarme bewusst in den gegenwärtigen Moment zurück.

 Genau dieses Stoppen  bzw. Unterbrechen des manchmal angstvollen Denkens sorgt dafür, dass Sie zu Ihrer eigenen Mitte, zu Ihren inneren Kraftquellen vorstoßen können.  Wichtig ist, diese einfache Übung immer wieder zu machen. Dann kann auch mit der Zeit das Zählen der Atemzüge entfallen und es reicht, wenn Sie sich auf Ihre Atmung konzentrieren.

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