Immer wieder wenn wir merken dass wir platt sind, am Boden zerstört sind, keine Power mehr haben, des Öfteren zu müde sind um irgendetwas Neues anzufangen, sind Energieräuber der vielfältigsten Art am Werk. Neben Positivem und Wohltuendem umgeben wir uns auch mit oberflächlichen Beziehungen zu Menschen, Sachen, Dingen und Umständen. Diese kosten uns oft mehr Energie und Freude, als sie uns zurückgeben. Das Schlimme dabei ist, dass es uns oft gar nicht bewusst ist und wir es einfach nicht merken oder die Ursache erkennen können.

Deshalb habe ich Ihnen nachfolgend eine Aufzählung solcher Energieräuber vorbereitet, die Sie als Checkliste zur persönlichen Überprüfung nutzen und sich daraus einen Maßnahmenkatalog erstellen können.

  • Verschleppte bzw. nicht beachtete oder behandelte Gesundheitsprobleme;  nicht auf die Gesundheit achten
  • Genussmittelsüchte
  • Zu viele überflüssige Abos (Zeitschriften, Fernsehen), die nicht wirklich genutzt werden.
  • Unverhältnismäßig viel Zeitaufwand für Social-Media-Netzwerke
  • Zu viele Schulden, vor allem für Dinge, die gar nicht unbedingt gebraucht werden
  • Destruktive Gedanken und Gefühle wie Hass, Neid, Missgunst
  • Unerledigtes oder Unausgesprochenes im persönlichen Umfeld (Familie, Arbeit, Partnerschaft)
  • Äußerlichkeiten oder Statussymbole haben einen zu hohen Wert
  • Ständig zu voller Terminplan, privat und geschäftlich
  • Mitgliedschaften in zu vielen Vereinen, die zum Teil gar nicht interessieren und Freude machen
  • Zu wenig freie Abende bzw. Zeit für sich selbst
  • persönlicher Stillstand, Desinteresse an persönlichem Weiterkommen und Weiterbildung
  • Ständiges Essen über den Hunger hinaus
  • Alles selber machen müssen
  • Volle Schränke, Keller, Dachstühle und Garagen
  • Verharren an Orten des Unwohlfühlens (Wohnen in Stadt, an lauter Straße usw.)
  • Immer perfekt funktionieren müssen – besser sein müssen als andere
  • Taschen, Koffer, Regale, gefüllt mit alten Dingen ohne Verwendung
  • zu wenig Entspannung
  • ………………..  (Platz für eigenen Punkt, der in obiger Liste eventuell fehlt)

Selbstverständlich werden da nie alle Punkte auf Sie zutreffen. Was für den einen gilt, gilt noch lange nicht für den anderen.  Der eine liest halt mal gerne viele Zeitschriften, ist gerne in den Socialmedia-Netzwerken unterwegs, schaut Fernsehen oder ist als geselliger Mensch in mehreren Vereinen. Entscheidend ist der tatsächliche Spaßfaktor und das Gefühl, das uns etwas nicht nur müde macht, sondern echte Freude bereitet.

Schon das Beseitigen, Entfernen oder Abstellen einiger der „Übeltäter“ kann für kolossale Entlastung und deutlich mehr Lebensfreude sorgen. Im Prinzip müssen Sie einfach die Liste durchgehen und die entsprechenden negativen Punkte quasi mit entsprechenden Aktivitäten ins Gegenteil verkehren.

Tragen Sie einfach die Punkte, die auf Sie zutreffen könnten, bei denen Sie ein negatives Gefühl entwicklen, in eine zweispaltige Liste ein. Links das Negative, das Sie abstellen oder ändern möchten, rechts das positve Verhalten, das was Sie wirklich (erreichen) wollen und brauchen. Für die in die rechte Spalte eingetragenen Punkte können Sie dann einen Plan entwickeln oder Aktionen zur Umsetzung auf einem extra Blatt festhalten und dann zeitnah einzeln anstoßen.

Vielleicht kommen Sie Beim Durchgehen der obigen Aufzählung sogar noch auf eigene weitere Punkte. Oft reichen schon kleine Veränderungen, um für ein viel besseres Feeling zu sorgen.

Wichtig ist einfach, es sich nicht nur vorzunehmen, sondern mit entsprechender Planung es dann auch umzusetzen. Viel Erfolg.

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