Haben wir wirklich alles gut überlegt, ausreichend besprochen und detailliert geplant? Manchmal sind wir nicht schlüssig, ob wir loslegen sollen, ob wir unseren Weg gehen wollen. Wir zögern und verharren, weil der Weg zum Ziel (bzw. durch die Woche) weit und die Hindernisse manchmal hoch erscheinen.
In der Regel bedarf es jedoch nur eines kleinen Schrittes, um zu beginnen.
Auch, aber nicht nur beim ersten Schritt, der vor allem beim Start in den Tag, aber besonders in ein neues Vorhaben, oft schwer ist, möchte ich Sie mit diesem Blog-Artikel unterstützen

Finden Sie also gleich erste Impulse, je einen für jeden Tag der Woche und für jeden wichtigen Lebensbereich. So haben Sie gleich einen Nutzen. Und mehr als 150 solcher Impulse mit Zitaten, Sprüchen und ergänzenden Gedanken  finden Sie dann im Buch bzw. eBook  (Link am Ende des Beitrags).

Aus dem Vorwort

Das Buch und hier der Blog-Artikel, sind insgesamt in sieben Hauptkapitel gegliedert, analog zu den Tagen einer Woche. Dies ermöglicht es Ihnen, das Buch (bzw. diesen Beitrag) auf mehrere Arten zu lesen. Sie können Kapitel für Kapitel lesen. Genauso können Sie zum jeweiligen Wochentag ein Kapitel herausgreifen und darüber nachdenken.

Zu Beginn eines Unterkapitels steht als Überschrift das jeweilige Zitat mit Quelle. Dazwischen finden Sie Erläuterungen, die aus meiner Sicht zum jeweiligen Spruch passen und die Ihnen dabei helfen können, Ihre Woche erfolgsversprechend zu gestalten. Abgeschlossen wird das ganze mit einer Vorsatzformel, die Sie dann z.B. im Rahmen einer Autosuggestion oder Meditation Ihrem Denken bzw. Unterbewusstsein zugänglich machen können …

… Über die Interpretationen der Zitate darf natürlich durchaus diskutiert werden. Insgesamt denke ich jedoch, ist die Auslegung in den meisten Fällen ordentlich gelungen.

Suchen Sie auch von den alten Gelehrten wie Sokrates, Konfuzius oder Heraklit weitere Zitate. Das Internet ist hierbei eine  hilfreiche Quelle. Geben Sie dort in Ihrer Suchmaschine den Suchbegriff „Zitate“ ein. Oder kaufen Sie einfach eines von zahlreichen Büchern mit Spruch- oder Zitatsammlungen.

Insgesamt ist, vor allem durch die Verwendung der Zitate und Sprüche als jeweilige Kapitelüberschrift, eine recht abwechslungsreiche und auch etwas spirituell gefärbte  Lektüre entstanden, bei der ich Ihnen jetzt viel Freude und wertvolle Anregungen wünsche.

Inhaltsverzeichnis

Montag: Arbeit  
Dienstag: Der zwischenmenschliche Umgang 
Mittwoch: Körperliche Fitness und Gesundheit 
Donnerstag: Geistige Fitness und mentale Stärke
Freitag: Die Pflege des Seelenlebens 
Samstag: Weiterentwicklung der Persönlichkeit
Sonntag: Der Tag der Ruhe 

Die Impulse zum sofortigen Nutzen

Montag: Arbeit

Die Zeit richtig einteilen
Wir haben nicht zu wenig Zeit, aber wir verschwenden zu viel davon
(Seneca)

Zeit ist das am gerechtesten verteilten Gut unter uns Menschen. Der Tag eines jeden hat 24 Stunden. Wie kann es dann sein, dass wir manchmal das Gefühl haben, die Zeit läuft uns davon? Uns erscheint die Zeit zu knapp, während wir bei anderen beobachten können, dass sie mit ihrer Zeiteinteilung wunderbar zurecht kommen.

Das Geheimnis liegt in der Planung. Machen Sie sich die Mühe und planen Sie Ihren Arbeitstag. Planen Sie jedoch nur ca. 80 % Ihrer Arbeitszeit. Lassen Sie 20 % an Freiräumen für Unerwartetes. Planen Sie ausreichend Pausen ein,  in denen Sie eine Mini-Yoga-Übung oder eine kleine Atemübung einstreuen. Planen Sie am Feierabend Zeit ein für Ihnen liebe und wichtige Menschen. Vielleicht gelingt es Ihnen auch, eine Hilfestellung oder eine gute Tat für andere vorzusehen und durchzuführen.
Vorsatzformel: Ich plane meinen Tag und habe stets genügend Zeit.

Dienstag: der zwischenmenschliche Umgang

8 Worte, die einen guten Chef ausmachen
Alles sehen, vieles vorbei gehen lassen, weniges anmahnen!
(Papst Johannes XXIII)

Diese Regeln erhalten wir von jemandem, der ganz oben stand. Ein ehemaliges Oberhaupt der katholischen Kirche hat hier mit wenigen Worten eine Menge Ratschläge für den Chef zum Ausdruck gebracht:

Alles sehen: Stets die Abläufe und Vorgänge in seiner Firma genau beobachten und kennen.

Vieles vorbei gehen lassen: Nicht auf alles gleich und vor allem überzogen reagieren. Den Mitarbeitern dort wo es möglich ist, Freiräume geben.

Weniges anmahnen: Dort gezielt kritisieren und eingreifen, wo es wirklich notwendig ist.

Natürlich ist an dieser Stelle noch anzumerken, dass der wirklich gute Chef seine Mitarbeiter entsprechend ihrer persönlichen Eigenschaften führt. Jeder Charakter erfordert im Prinzip eine individuelle Führung und Ansprache.
Vorsatzformel: Ich sehe alles, kritisiere jedoch zurückhaltend und gezielt.

Mittwoch: körperliche Fitness und Gesundheit

Weniger essen am Abend
Und wenn der Magen mäßig gehalten wird, so schläft man gut und kann früh am morgen aufstehen und fühlt sich wohl
(Sirach 31, 23)

Oftmals haben wir am Abend Schwierigkeiten mit dem Einschlafen und anschließend mit dem Durchschlafen. Ein Grund dafür kann sein, dass wir in den Abendstunden noch viel oder etwas Schweres gegessen haben.
Prüfen Sie doch einfach mal Ihre Ess- und Trinkgewohnheiten daraufhin, was Sie abends noch alles zu sich nehmen. Halten Sie sich wenn möglich an die Regel,  nach 18 Uhr keine großen Mahlzeiten mehr zu sich zu nehmen. Vermeiden Sie koffeinhaltige Getränke und zuviel Alkohol. Essen Sie später allenfalls noch eine Banane und trinken Sie kurz vor dem Einschlafen höchstens noch ein Glas Honigmilch oder einen beruhigenden Tee. Sie werden dann mit einem guten Schlaf belohnt. Außerdem tun Sie gleich Gutes für Ihr Idealgewicht.
Vorsatzformel: Abends esse und trinke ich nur mäßig.

Donnerstag: Geistige Fitness und mentale Stärke

Sich seinen Ängsten stellen
Tue was du fürchtest, und die Angst wird dir fremd
Dale Carnegie

Unser Denken und Handeln ist oft von Angst gekennzeichnet. Tätigkeiten, die uns mit Angst erfüllen, sowohl im Arbeits- als auch im Privatleben schieben wir lange vor uns her. Dadurch steigern wir unsere Ängste.
Ein probates Mittel ist, sich diesen Ängsten zu stellen und etwas dagegen zu tun.

Zögern Sie deshalb schwierige Tätigkeiten, unangenehme Gespräche oder problematische Handlungen nicht hinaus. Bereiten Sie sich auf Ihre Aktion sorgfältig vor und führen Sie diese dann zügig durch.

Gehen Sie nach folgendem Schema vor:

  • Wovor habe ich Angst? Konkretisieren Sie Ihre Angst.
  • Was kann ich tun? Finden Sie mögliche Aktionen. Suchen Sie eventuell auch Rat bei anderen.
  • Entscheiden Sie sich für eine Aktion und handeln Sie
  • Starten Sie Ihre Aktion innerhalb der nächsten 72 Stunden.

Durch ein solches Vorgehen befreien Sie Ihr Denken von einer permanenten Angst und beseitigen eine eventuelle Lähmung bzw. Handlungsunfähigkeit.
Vorsatzformel: Ich stelle mich dem was mir Angst macht und starte eine Aktion.

Freitag: die Pflege des Seelenlebens

Die Komponente des Danks im Gebet
Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden
(Philipper 4, 6)

Immer wieder gelangen wir im Lauf des Lebens in Situationen, die uns mit Sorgen erfüllen. Wenn die Sorgen dann Überhand nehmen, verlieren wir ein großes Stück Lebensqualität und werden manchmal sogar handlungsunfähig.

Halten Sie es in einer solchen Situation wie Henry Ford, der sinngemäß meinte: Warum sich sorgen machen, Gott lenkt unsere Geschicke. Wenden Sie das Bibelzitat in zweifacher Hinsicht an. Beten Sie, wenn Sie von Sorgen befallen werden. Verbinden Sie Ihre Bitten gleich mit einem Dank für die Verbesserung des Zustands. Lassen Sie also positive Aspekte in Ihr Gebet einfließen.
Vorsatzformel: Meine Sorge ist unnötig, Dank Gott.

Samstag:  Die Weiterentwicklung der Persönlichkeit

Wer hinzu lernt, bleibt jung
Jeder der aufhört zu lernen, ist alt, ob er zwanzig oder achtzig Jahre zählt. Jeder der weiterlernt ist jung, mag er zwanzig oder achtzig Jahre zählen
(Henry Ford)

„Dafür bin ich schon viel zu alt“. Diesen Spruch schieben wir gerne vor, wenn wir eigentlich nur zu bequem dazu sind, etwas Neues anzupacken. Vollständig fehl am Platz ist diese Aussage vor allem dann, wenn es um das Lernen geht. Denn Lernen hält Sie jung. Hören Sie jedoch auf zu lernen und wissbegierig zu sein, veraltet Ihr Wissen. Sie bleiben in Ihrer Entwicklung stehen. Ihr Gehirn und Ihr Denken altern schneller, unabhängig von Ihrem tatsächlichen Alter.
Hören Sie niemals auf, zu lernen. Bleiben Sie neugierig und wissbegierig.
Vorsatzformel: Ich lerne ständig Neues hinzu.

Sonntag: Der Tag der Ruhe

Schöpferisch tätig werden
Glück ist, in schöpferischer Arbeit sich verströmen, in Einklang mit der inneren Veranlagung leben
(Zenta Maurina)

Es gibt Zeiten, da ist es uns einfach nicht möglich, den Tag mit Nichtstun zu verbringen. Vielleicht ist es dann  Zeit für eine schöpferische Tätigkeit. Dies kann zum Beispiel eine Arbeit sein wie Malen, Musizieren, Basteln oder Töpfern.
Wichtig ist, dass Sie dabei Ihre Kreativität ausleben. Vor allem Ihre rechte Hirnhälfte, die für das Kreative und Schöpferische zuständig ist, wird dadurch gefördert und gefordert. Sie sind aktiv und gleichzeitig entspannt. Und wenn Sie nicht gerade mit zwei linken Händen an die Sache herangehen, kommen Sie in den Genuss von Erfolgserlebnissen. Dies ist dann Balsam für die Entwicklung Ihres Selbstbewusstseins.
Vorsatzformel: Ich finde Zeit für Kreatives.

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Ich wünsche Ihnen jederzeit gute Wege durch die Höhen und Tiefen Ihrer Lebenswochen.