Wenn uns unsere Projekte, Pläne und Vorhaben nicht so gelingen, wie wir uns das vorstellen, kann es daran liegen, dass wir unser Angebot für unsere Mitmenschen zu stark aus unserer Warte betrachten. Wir rühmen unser tolles Produkt oder unsere Dienstleistung und sagen bzw. verkaufen das des den Menschen auch so. Auch als Person kommen wir nicht immer gut an, wenn wir uns selbst zu häufig in den Mittelpunkt stellen. Viel besser ist es, sozusagen auch das Licht des Mitmenschen in gutem Licht erstrahlen zu lassen, ihn wichtig zu nehmen.

Schlagen Sie doch den anderen Weg ein und schlüpfen Sie in die Rolle Ihres Gegenübers hinein. Lernen Sie, die Dinge aus der Warte Ihres Mitarbeiters, Ihres Chefs, Ihres Kunden zu betrachten. Wechseln Sie die Perspektive.

Stellen Sie sich dazu folgende Fragen:

  • Wie verbessert mein Angebot das Leben meines Kunden oder Mitmenschen?
  • Welches Problem hat mein Kunde bzw. Interessent?
  • Wie löse ich mit meinem Angebot dieses Problem?
  • Was bewirkt mein Angebot für meinen Kunden bzw. Mitmenschen?

Halten Sie die Antworten auf die Fragen schriftlich fest und lassen Sie sie in Ihre Verkaufsgespräche, Werbebriefe oder Telefonate einfließen.

 

Der gute Draht zum Mitmenschen

Neben unserem Produkt und seinem Wert für unseren Kunden bzw. Mitmenschen, ist es natürlich noch besonders wichtig, zum Gegenüber selbst ein gutes Verhältnis aufzubauen.

Um nun zu unseren Mitmenschen einen guten Draht zu bekommen, ist es hilfreich, wichtige Bedürfnisse zu kennen und diese zu befriedigen. Hier nun einige der wichtigen Bedürfnisse:

  • Das Bedürfnis, akzeptiert zu werden: Akzeptieren Sie auch Fehler und Schwächen des anderen.
  • Das Bedürfnis nach Zustimmung: Geben Sie Ihre Zustimmung im Hinblick auf Arbeit, Leistung, das Äußere, sooft es Ihnen möglich ist und Sie meinen, dass es der Zustimmung wert ist.
  • Das Bedürfnis nach Bewunderung: Suchen Sie etwas, das Sie bei Ihren Mitmenschen aufrichtig bewundern können. Verleihen Sie Ihrer Bewunderung Ausdruck.
  • Das Bedürfnis nach Anerkennung: Bringen Sie Ihren Mitmenschen Dankbarkeit, Achtung und Wertschätzung entgegen.
  • Das Bedürfnis, sich wichtig zu fühlen: Zeigen Sie anderen, wie wichtig diese sind und wie sie gebraucht werden (auch oder gerade bei älteren Menschen).
  • Das Geltungsbedürfnis: Schenken Sie Ihren Mitmenschen und deren Aussagen, Anliegen und Leistungen so oft wie möglich Ihre Beachtung. Hören Sie zu.
  • Das Bedürfnis, einen guten Zuhörer zu finden: Viele reden gerne über sich selbst und die eigenen Stärken. Dem anderen zuzuhören, ist jedoch eminent wichtig. Wer ein guter Zuhörer ist, findet leichter Zugang zum Mitmenschen und seinen Wünschen.

Die Befriedigung dieser Bedürfnisse und das Einnehmen der Warte des Gegenüber, des Mitmenschen,  funktioniert im Übrigen nicht nur im Arbeitsleben, sondern auch privat, zuhause oder z.B. im Verein. Einfach überall dort, wo Sie Menschen für sich und Ihr Anliegen gewinnen möchten. Wichtig dabei ist aber vor allem, dass Sie das Eingehen auf Ihren Gegenüber ehrlich und ernst meinen!

So, und nun viel Erfolg für Sie bei Ihrem Mitmenschen, Kunden, Chef oder Partner.

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Dem Buch „Ihr gelungenenr Tag“ entnommen. Sie finden dort, ebenso wie in meinen beiden anderen Büchern, noch zahlreiche weitere Impulse für mehr Lebens- und Arbeitserfolg.

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